Auszeichnung "Fernstudentin des Jahres" für Euro-FH-Absolventin

Bremerin erhält den Studienpreis DistancE-Learning 2007 in der Kategorie "Fernstudentin des Jahres"

Hamburg. Ulrike Rose (44) war eine der ersten Fernstudentinnen der Europäischen Fernhochschule Hamburg (Euro-FH) und ist gleichzeitig ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche und moderne Fernstudentin: Durch ihr Bachelor-Studium "Europäische Betriebswirtschaftslehre" stieg sie bei ihrem Arbeitgeber, Airbus Deutschland, innerhalb von nur drei Jahren von der normalen Sachbearbeiterin zur Abteilungsleiterin des "General Procurement" auf. Einen erheblichen Teil ihres Studiums absolvierte sie übrigens während eines beruflichen Auslandsaufenthalts von Toulouse aus. Für alle Kommilitonen und nachkommenden Studierenden leistete sie außerdem an der Euro-FH echte Pionierarbeit – als gewählte Repräsentantin aller Studierenden im Hochschulsenat der Euro-FH.

Neben ihrer Berufstätigkeit hat Ulrike Rose nicht nur die eigene Karriere zielstrebig verfolgt – sie setzte sich zudem für die Belange ihrer Kommilitonen und Kommilitoninnen ein. Für diese Leistung verleiht eine unabhängige Jury des Forum DistancE-Learning – Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e. V. – Ulrike Rose den Studienpreis DistancE-Learning 2007 in der Kategorie "Fernstudentin des Jahres". Der Preis wird ihr am 17. April 2007 im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin vom Parlamentarischen Staatssekretär Andreas Storm übergeben.

Ulrike Rose (44) arbeitet seit 16 Jahren bei Airbus Deutschland. Der Job als Sachbearbeiterin erfüllte sie schnell nicht mehr – sie wollte sich beruflich weiterentwickeln. Doch ohne Hochschulstudium blieben ihr viele Türen verschlossen. Ulrike Rose brauchte einen akademischen Abschluss, um weiterzukommen. So entschied sie sich für das Fernstudium an der Europäischen Fernhochschule Hamburg: "Ich bin ja nicht mehr die Allerjüngste und seit langem berufstätig, da springt man nicht so schnell vom Beruf ins kalte Wasser, um ein Präsenzstudium zu machen", erinnert sich Ulrike Rose. "Das Fernstudium bot mir die größtmögliche Flexibilität. Ich konnte lernen wo und wann ich wollte und musste meinen Job nicht aufgeben." Wie flexibel ein Fernstudium tatsächlich sein kann, erfuhr sie nicht zuletzt, als sie für ein Jahr beruflich ins Ausland, nach Toulouse, versetzt wurde. Anstatt ihr Studium auf Eis legen zu müssen, studierte Ulrike Rose kontinuierlich weiter und bereitete sich in Toulouse auf sieben Prüfungen vor, für die sie jeweils nach Deutschland kam.

Von Beginn ihres Studium an war Ulrike Rose gewählte Repräsentantin aller Studierenden im Hochschulsenat der Euro-FH und vertrat engagiert die Interessen der Studierenden, übernahm operative Aufgaben und wirkte aktiv an der Prozessoptimierung der Euro-FH mit.

Doch auch ihrem Arbeitgeber war ihr hohes Engagement, ihre Motivation und ihr neu erworbenes Wissen bekannt: So leitet sie heute eine eigene Abteilung bei Airbus. Sie selber sagt: "Das Fernstudium hat mich auf alle Fälle persönlich und beruflich weitergebracht – es war rundum die richtige Entscheidung."


Die Preiskategorien und das Wahlgremium des Studienpreises DistancE-Learning 2007
Eine Auszeichnung mit Tradition Bereits seit 1985 verleiht das Forum DistancE-Learning die Titel Fernlernerin des Jahres und Fernlerner des Jahres. Die ausgezeichneten Fernkursabsolventen sind durch ihre Lebensumstände und Ziele typisch für die Mehrzahl der jährlich über 300.000 Fernlernenden. Sie geben durch ihren Lernerfolg Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Lernmethode oder beeindrucken durch ihren hohen persönlichen Lerneinsatz unter schwierigen Lebensumständen.

1988 schrieb der Fachverband erstmals den Studienpreis Lebenslanges Lernen aus. Er geht jährlich an Menschen, die auf beeindruckende Art und Weise bewiesen haben, wie kontinuierliches Fortbildungsengagement mit beruflichem und privatem Erfolg und Zufriedenheit belohnt wird.

In unregelmäßigen Abständen wird der Sonderpreis Lernen mit Handicap vergeben, um auf die besondere Lernsituation von Menschen mit Handicaps aufmerksam zu machen und deren herausragendes Lernengagement zu würdigen.Neue Preiskategorien zeigen das Potenzial der Lernmethode Immer mehr Menschen in Deutschland studieren an einer Fernhochschule oder nutzen das Angebot an Online-Studiengängen von Präsenzuniversitäten. Um das Potenzial von DistancE-Learning auf Hochschulniveau zu dokumentieren, vergibt der Fachverband seit 2005 jährlich den Studienpreis DistancE-Learning auch in der Kategorie Fernstudent des Jahres sowie Fernstudentin des Jahres.

In der 2005 eingeführten Preiskategorie Innovation des Jahres werden jedes Jahr Best-Practice-Anwendungen von DistancE-Learning sowie innovative Marktneuheiten aus der Branche auszeichnet. Der Preis steht für das Potenzial dieser Lernmethode, auf den vielfältigen Qualifikationsbedarf in unterschiedlichen Berufssparten zu reagieren.

In der Kategorie Service des Jahres werden seit 2005 DistancE-Learning-Anbieter ausgezeichnet, die mit ihrer besonderen Serviceorientierung für verschiedene Zielgruppen einen deutlichen Schritt über die Verbraucherschutzbestimmungen hinausgehen. Der Preis soll die öffentliche Aufmerksamkeit für innovative didaktische Konzepte und neue Service-Angebote in der DistancE-Learning-Branche stärken.

Der Studienpreis Publikation des Jahres wurde 2005 erstmals vergeben, um die Bedeutung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung sowie der öffentlichen Diskussion für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Lernmethode hervorzuheben. Es werden jährlich Fachleute ausgezeichnet, die sich durch Veröffentlichungen oder durch wissenschaftliche und bildungspolitische Aktionen für die Entwicklung und Etablierung von DistancE-Learning engagierten.

Das Wahlgremium

Das Wahlgremium des Studienpreises DistancE-Learning setzt sich wie folgt zusammen: der Präsident des Forum DistancE-Learning, drei jährlich wechselnde und per Losverfahren festgelegte Mitglieder des Fachverbandes, der Leiter der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU), zwei weitere Personen aus Wirtschaft, Verwaltung oder Politik, die nicht Mitglied des Fachverbandes sind, aber Bedeutung für die Methode DistancE-Learning haben, sowie die Vorjahrespreisträger in den Kategorien "Service", "Innovation" und "Publikation des Jahres".


Forum DistancE-Learning – Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e. V.

Das Forum DistancE-Learning – Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e. V. ist im November 2003 aus dem seit 1969 bestehenden Deutschen Fernschulverband e. V. (DFV) hervorgegangen. Seine zurzeit über 80 Mitglieder sind Experten des mediengestützten und tutoriell betreuten Lernens – seien es Unternehmen, Institutionen oder Privatpersonen. Damit bietet der Verband eine gemeinsame Gesprächs- und Aktionsplattform für die DistancE-Learning-Branche. Die Neuausrichtung des Verbandes führte zu einem Mitgliederplus von 80 Prozent. Besonders hervorzuheben ist dabei die außerordentlich hohe Mitgliederzufriedenheit: 89 Prozent der Mitglieder bewerten in einer aktuellen Umfrage die Gesamtleistung des neu organisierten Verbandes als gut bis sehr gut. 100 Prozent der Mitglieder würden eine Verbandsmitgliedschaft weiterempfehlen.

Insgesamt beträgt der Marktanteil der im Fachverband organisierten Fernlehrinstitute 85 Prozent, dass heißt: Fast neun von zehn Fernlerner/-innen in Deutschland profitieren vom verbandsinternen Informationsaustausch ihres Anbieters. Das Forum DistancE-Learning versteht sich als erster Ansprechpartner für Politik, Forschung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Durch wissenschaftliche und bildungspolitische Aktionen soll die öffentliche Diskussion angeregt und Impulse für Innovationen gesetzt werden.Das hohe Engagement des Forum DistancE-Learning hat jetzt auch außerhalb der Bildungsbranche für Aufmerksamkeit gesorgt: Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien wurde aufgrund seiner exzellenten und innovativen Verbandsarbeit als Verband des Jahres 2006 ausgezeichnet. Auf dem 10. Deutschen Verbändekongress 2006 wurde dem Forum DistancE-Learning der Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) überreicht.

26. März 2007


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