Neben dem Beruf studieren – aber richtig!

Die Euro-FH gibt Tipps zur Auswahl der geeigneten Hochschule für Young Professionals

Hamburg. Ein berufsbegleitendes Hochschulstudium als Alternative zum Präsenzstudium entwickelt sich zu einem wichtigen Karrierebaustein für Young Professionals. Doch die richtige Hochschule zu finden, ist nicht ganz leicht. Prof. Dr. Jens-Mogens Holm, Präsident der Europäischen Fernhochschule Hamburg (Euro-FH), empfiehlt, anhand einer Checkliste die wichtigsten Kriterien zu überprüfen und sich so von der Qualität des Studiums zu überzeugen. "Erste Informationsquellen sind oftmals die Websites oder Studienführer der Hochschulen", weiß Prof. Holm aus Erfahrung. "Wer hier zu bestimmten Punkten eine verlässliche Antwort findet, stellt seine Entscheidung auf eine solide Basis."

Staatliche Anerkennung und Akkreditierung

Als Erstes gilt es zu überprüfen, ob die Hochschule staatlich anerkannt ist. Dazu muss man wissen, dass nicht nur staatliche Universitäten, sondern auch private Hochschulen eine staatliche Anerkennung erhalten können, wie zum Beispiel die Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH). Damit das Studium den gewünschten Effekt auf die Karriere hat, muss der Studiengang mit einem anerkannten Abschluss enden. Bei Bachelor- und Master-Studiengängen belegt dies die Akkreditierung, z. B. der FIBAA (Foundation For International Business Administration Accreditation), eine von vier offiziellen Akkreditierungsagenturen. Sowohl Präsenz- als auch Fernstudiengänge können von der FIBAA akkreditiert werden. Fernstudiengänge müssen zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen werden, wodurch unter anderem faire Vertragsbedingungen verbraucherschutzrechtlich garantiert sind.

Internationale Ausrichtung der Studieninhalte

Gerade für den Karrieresprung in international aktiven Unternehmen ist es unerlässlich, dass im Studium über den Tellerrand des eigenen Landes geschaut wird. Im Idealfall wird zumindest ein Teil des Lernstoffs auf Englisch vermittelt, so dass Fremdsprachenkenntnisse für den beruflichen Alltag im Ausland gleich mit geschult werden.

Anerkennung bereits erbrachter Leistungen

Für viele Berufstätige ist es von besonderem Interesse, dass bereits anderweitig erbrachte Leistungen anerkannt werden und ihre Studienzeit somit verkürzt wird. Möglich wird dies durch ein europaweit einheitliches und international vergleichbares Punktesystem, dem European Credit Transfer System (ECTS). Dieses System, mit dem auch die Euro-FH arbeitet, berücksichtigt Vorkenntnisse wie bereits erbrachte Hochschulleistungen der Bewerber/innen.

Transparente Preise und Konditionen

Wer an einer privaten Hochschule studieren möchte, kommt um einen Preisvergleich nicht herum. Hierbei ist darauf zu achten, dass transparent dargestellt ist, welche Leistungen in den Studiengebühren enthalten sind. Für die Qualität einer Hochschule spricht es, wenn keine versteckten Zusatzkosten für die Betreuung von Thesen oder Diplomarbeiten entstehen. Außerdem sind gerade bei einem Fernstudium ergänzende Serviceleistungen wie beispielsweise ein kostenfreier Zugang zu einem Online-Campus für den Austausch unter den Studierenden besonders wichtig. Auch sollten in den monatlichen Studiengebühren die Kosten für Präsenzphasen, die idealerweise zum Teil im Ausland stattfinden, enthalten sein.

Zeitliche Flexibilität beim Lernen

Um ein Studium zeitlich in das Berufsleben integrieren zu können, ist Flexibilität bei der Einteilung der Studienzeiten oberstes Gebot. Wie flexibel das Studium gestaltet werden kann, zeigt sich unter anderem an der Möglichkeit spezieller Vereinbarungen wie kostenfreie Studienzeitverlängerungen, Auszeiten aus persönlichen Gründen und Klausurenschreiben in der Nähe des Wohnortes. Hier zeigen sich natürlich die Vorteile eines Fernstudiums: Es kann in der Regel zu jedem Zeitpunkt – außerhalb des Semesterbetriebs – gestartet werden. Auch eine freie Zeiteinteilung beim Bearbeiten der Studienunterlagen ist gegeben. Gerade bei einem Studium parallel zum Beruf ist darauf zu achten, dass alternative Prüfungstermine angeboten werden und verschiedene Prüfungsorte zur Auswahl stehen, so dass auch der Studienabschluss möglichst reibungslos in den Berufsalltag integriert werden kann.

Wem die Informationen zum Studienangebot auf der Website oder im Studienführer der jeweiligen Hochschule nicht ausreichen, der tut gut daran, sich persönlich mit der Studienberatung in Verbindung zu setzen. Der Präsident der Euro-FH, Prof. Holm, weiß: "Vor allem individuelle Fragen lassen sich nur im persönlichen Gespräch beantworten."

23. Januar 2006


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